Die 24-Stunden Polin. Migrantische Care-Arbeiter*innen in Deutschland

Am 22. Juni fand im Lokal der FAU Hannover im Rahmen des Festivals „Contre le Racisme“ der Vortrag einer Genossin der FAU Münsterland statt. Anhand biographisch-narrativer Interviews wurde die Lebens- und Arbeitssituation der meistens aus Osteuropa stammenden Care-Arbeiter*innen dargestellt.

Der demografische Wandel und unzureichende staatliche Leistungen sind u.a. Hauptursachen des so genannten „Pflegenotstands“. Dies resultiert in steigender Nachfrage an Arbeitskräften im Care-Bereich. Diese „Unattraktivität“ der Fürsorgearbeit liegt einerseits an der unangemessenen Entlohnung, andererseits an dem niedrigen Status der Pflegeberufe, die meistens als „Frauendomäne“ angesehen werden, was zu ihrer mangelnden gesellschaftlichen Anerkennung beiträgt. Im Endeffekt wird Care-Arbeit auf migrantische Care-Arbeiter*innen delegiert.

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