Gewerkschaftliche Alternative in stürmischen Zeiten

Foto: Andrea Scharpen

Auch 2018 rief die FAU Hannover zur Beteiligung an der 1. Mai-Demonstration des DGB auf, die dieses Jahr zum ersten Mal vom Küchengarten in Linden startete. Ob mit der Änderung des Auftaktorts gänzlich vermieden werden sollte, durch belebte Wohngegenden zu laufen, um bloß keine Anwohner*innen zu „stören“, bleibt eine offene Frage. Die FAU-Mitglieder trafen sich zum „Warmup“ hingegen am neuen Gewerkschaftslokal, um von dort aus gemeinsam durch den Stadtteil zur Kundgebung zu ziehen. Auf der Demo bildeten sie einen klassenkämpferischen Block und brachten Parolen auf dem sonst eher schweigsamen Marsch. Besonders beliebt waren: „Wohnung scheiße, mieser Lohn? – Komm zur FAU, mach Aktion!“ und „Monatsmitte, Tasche leer? – Arbeitskampf, dann gibt es mehr!“ In Göttingen, wo die FAU Hannover den Aufbau eines eigenständigen Syndikats unterstützt, beteiligten sich die Genoss*innen ebenfalls an den Demonstrationen. Der bierseeligen Volksfeststimmung bei den Mai-Feiern entgegneten sie: „Klassenkampf statt Bratwurstmampf!“ Weiter lesen „Gewerkschaftliche Alternative in stürmischen Zeiten“

1. Mai 2017: Authentisch kämpferisch

FAU Hannover demonstriert Entschlossenheit

Auch in diesem Jahr beteiligten sich anlässlich des 1. Mai Tausende Menschen am traditionellen Demonstrationszug vom Freizeitheim Linden in Richtung Innenstadt. Am Kundgebungsort vor dem Rathaus zählte der Veranstalter 3.000 Personen. Wie in den vorangegangenen Jahren war die FAU Hannover mit einem gut frequentierten eigenen Informationsstand auf dem Trammplatz vertreten. Zuvor hatten die BasisgewerkschafterInnen des Allgemeinen Syndikats (AS) und der Gewerkschaft Gesundheits- und Soziale Berufe (GGB) auf dem Demozug eine starke Präsenz gezeigt. Unter dem Motto „Der Arbeitskampf kennt keine Grenzen“ demonstrierten sie für grenzüberschreitende Solidarität mit migrantischen ArbeiterInnen. Weiter lesen „1. Mai 2017: Authentisch kämpferisch“

Probleme mit der Hausverwaltung?

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Seit September gibt es das Solidarische Mieter_innen-Netzwerk

Viele kennen die Situation: Die Wohnung soll modernisiert werden, die Miete deutlich steigen oder die Hausverwaltung möchte die aktuellen Bewohnerinnen und Bewohner am liebsten ganz loswerden. Die Hausverwaltungen lassen sich dabei oft einiges einfallen – darunter auch Maßnahmen, die oft so gar nicht zu ihren freundlichen Werbeslogans passen.

Sich dagegen alleine zu wehren, ist oft ein nervenaufreibendes und vergebliches Unterfangen. Doch gemeinsam und mit Unterstützung lässt sich einiges bewegen. Daher gibt es seit September das „Kiez Kollektiv – Solidarisches Mieter_innen Netzwerk“. Dort können wir uns gemeinsam mit anderen über die vielfältigen Konflikte in unserem Alltag als Mieter_innen austauschen und praktische Ideen entwickeln.

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