Wie steht es eigentlich um… die Arbeitsbedingungen in den Blumenläden im Hauptbahnhof Hannover?

Mit einer Kundgebung am Samstag, den 14. April hat das Allgemeine Syndikat auf die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten in den drei Blumenläden des Hauptbahnhofs Hannover aufmerksam gemacht. Denn dort liegt einiges im Argen.

So werden z.B. regelmäßig und systematisch die gesetzlichen Pausen- und Ruhezeiten zwischen den Schichten nicht gewährt und die tägliche Höchstarbeitszeit deutlich überschritten. Es herrscht offensichtlich ein chronischer Mangel an Personal, denn viele KollegInnen halten die teilweise unzumutbaren Bedingungen nicht lange aus. Personalmangel, eine ungenügende Arbeitsorganisation durch die Geschäftsleitung sowie regelmäßig und kurzfristig angeordnete Überstunden begünstigen ein Betriebsklima, das so nicht weiter hinnehmbar ist.

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Reclaim Feminism! Der Frauen*kampftag in Hannover

Das Allgemeine Syndikat der FAU Hannover hat sich an der Frauen*kampftagsdemo „Reclaim Feminism“ eines breiten Bündnisses am 8. März 2018 in Hannover beteiligt. Etwa 500 Menschen waren bei Nieselwetter auf der Strasse und sind zu Rufen wie „Schlechtes Wetter, harte Zeiten, für den Feminismus fighten“ oder „Kein Gott, kein Staat, kein Patriachat!“ vom Hauptbahnhof zum Küchengarten gezogen. Es gab Redebeiträge vom Feminismus-Konfetti-Bündnis, den Falken, den kurdischen Frauen*, der Linksjugend Solid, der grünen Jugend, SoliNet und auch der FAU. Hier unser Redebeitrag zum Nachlesen: Weiter lesen „Reclaim Feminism! Der Frauen*kampftag in Hannover“

„Stell dich mal nicht so an…“ – Mobbing am Arbeitsplatz

Das Thema „Mobbing“ am Arbeitsplatz ist mittlerweile als Problem erkannt. Fast alle großen Betriebe haben Mobbingbeauftragte. Trotzdem wird Mobbing von vielen Betroffenen häufig genug verdrängt und nicht selten sogar sich selbst die Schuld daran gegeben. Dies ist nicht zuletzt eine Folge von Vereinzelung in unserer Gesellschaft, in deren Zuge auch Probleme am Arbeitsplatz hauptsächlich nur noch als Einzelschicksal betrachtet werden.

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Deliveroo: Seid fair zu den Fahrern!

Protestaktion der #deliverunion in Berlin am 28. Juni 2017

#deliverunion gegen Ausbeutung von Fahrradkurieren

Die #deliverunion-Kampagne zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen bei den aufstrebenden, jungen Start-Ups Foodora und Deliveroo gibt es mittlerweile seit etwa eineinhalb Jahren. Die Gründung war die Antwort auf immer schlechtere Arbeitsbedingungen bei den Unternehmen, die währenddessen ihre Gewinnmargen immer mehr steigerten – auf Kosten der Fahrer*innen. Die Fahrradkuriere müssen ohne ein garantiertes Einkommen, ohne Krankengeld, ohne Unterstützung bei der Instandhaltung des Equipments und ohne eine Sicherheit auf Beschäftigung auskommen. Hinzu kommt, dass die Beschäftigten mithilfe der Apps ständig im Dienst überwacht werden können. Die Unternehmen setzen dabei maximale Flexiblität und ständige Arbeitsbereitschaft voraus, egal bei welchem Wetter.

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Vielen Dank für die Blumen…

Die Arbeitsbedingungen im Einzelhandel sind schlecht, das ist weitläufig bekannt: Wenig Geld für viel Arbeit und kaum gewerkschaftliche Organisierung. Im Blumenhandel sieht es nicht besser aus, vielerorts gar schlechter. „Lange Arbeitszeiten, Wochenend- und Feiertagsarbeit für knapp über dem Mindestlohn, obwohl ich gelernt bin und über 10 Jahre Berufserfahrung habe,“ berichtet Steffi L., die in einem kleinen Blumenladen in Hannovers Innenstadt arbeitet. Aktuell gab und gibt es noch Tarifverhandlungen in der „Floristik“. Geführt werden sie durch die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). Weiter lesen „Vielen Dank für die Blumen…“

Veranstaltungsbericht: Vorstellung der Deliverunion

Am Samstag, den 26.8.2017, kamen Rider, Interessierte und hannoversche FAU-Mitglieder trotz Unwetters in der Warenannahme auf dem Faust-Gelände zusammen, um sich über die Kampagne #Deliverunion zu informieren. Eingeladen waren zwei Fahrer der FAU Berlin, die den Kampf der Kurierfahrer*innen für bessere Arbeitsbedingungen vorstellten. Anhand kleinerer Filme und persönlicher Erfahrungen brachten sie dem Publikum die prekäre Arbeitssituation bei den Start-ups Deliveroo und Foodora näher, stellten ihre Forderungen vor und berichteten von den bisherigen Erfolgen der Kampagne, die europaweit von kämpferischen Basisgewerkschaften getragen wird. Dabei unterstrichen die beiden Kuriere, dass sie ihre Arbeit an sich zwar gerne machen, die schlechte Bezahlung, das hohe Unfallrisiko, die unzureichende Vergabe von Schichten sowie die fehlende Finanzierung des Arbeitsmaterials (Fahrrad sowie Reparaturkosten, Smartphone) seitens der Unternehmen aber nicht mehr länger hinnehmen wollen. Weiter lesen „Veranstaltungsbericht: Vorstellung der Deliverunion“

Riders unite! Vorstellung der Deliverunion

Die sogenannte „gig economy“ wächst und schafft immer mehr prekäre Jobs. Wie die HAZ berichtet, fährt neben dem Lieferdienst Foodora nun auch das konkurrierende Londoner Unternehmen Deliveroo Essen in Hannover aus. Doch gegen die oftmals unsicheren Arbeitsbedingungen bei den hippen Startups regt sich schon länger Widerstand: In Berlin und vielen anderen europäischen Städten organisieren sich die Fahrer*innen  und setzen ihre Forderungen erfolgreich durch. Die in der Basisgewerkschaft FAU Berlin organisierten Rider konnten so Foodora bereits zu Verhandlungen zwingen. Am 26.8.2017 um 19.00 Uhr werden sie in der Warenannahme/Faust in Hannover über ihren Kampf, erste Erfolge und die gewerkschaftliche Organisierung berichten. Kommt vorbei und sagt Kolleg*innen Bescheid! Weiter lesen „Riders unite! Vorstellung der Deliverunion“

Fight for a feminist union!

Was ist die FAU und warum lohnt es sich gerade für Frauen, gewerkschaftlich aktiv zu werden? Diese und einige andere Fragen beantwortete eine Genossin aus dem Allgemeinen Syndikat der FAU Hannover im Interview mit Floretta, dem Frauen-Magazin bei Radio Flora. Der Beitrag wurde in der Reihe „Politisch engagierte Frauen“ zuerst am 12. Juli 2017 ausgestrahlt und kann hier angehört werden: Weiter lesen „Fight for a feminist union!“

1. Mai 2017: Authentisch kämpferisch

FAU Hannover demonstriert Entschlossenheit

Auch in diesem Jahr beteiligten sich anlässlich des 1. Mai Tausende Menschen am traditionellen Demonstrationszug vom Freizeitheim Linden in Richtung Innenstadt. Am Kundgebungsort vor dem Rathaus zählte der Veranstalter 3.000 Personen. Wie in den vorangegangenen Jahren war die FAU Hannover mit einem gut frequentierten eigenen Informationsstand auf dem Trammplatz vertreten. Zuvor hatten die BasisgewerkschafterInnen des Allgemeinen Syndikats (AS) und der Gewerkschaft Gesundheits- und Soziale Berufe (GGB) auf dem Demozug eine starke Präsenz gezeigt. Unter dem Motto „Der Arbeitskampf kennt keine Grenzen“ demonstrierten sie für grenzüberschreitende Solidarität mit migrantischen ArbeiterInnen. Weiter lesen „1. Mai 2017: Authentisch kämpferisch“

Solidaritätskundgebung für Gewerkschaftsfreiheit bei Ford Spanien

Gewerkschaftsfreiheit verteidigen!

Am Samstag, den 25. März 2017, führte das Allgemeine Syndikat der FAU Hannover eine Kundgebung vor dem Autohaus Hentschel, einem Ford-Vertragspartner in Hannover, durch. Die GewerkschafterInnen forderten die sofortige Wiedereinstellung des Delegierten der CNT-Betriebsgruppe bei Quality Service Production, einem Zulieferbetrieb von Ford in Almussafes (Valencia). Mit Flugblättern wurden KundInnen und PassantInnen über die gravierenden Verstöße gegen die Gewerkschaftsfreiheit bei Ford und seinen Zulieferern informiert. Zudem wurde der Geschäftsführung des Autohauses ein Anschreiben überreicht, in dem das Allgemeine Syndikat die Repression gegen GewerkschafterInnen und die unzumutbaren Zustände in der Produktion anprangert. Die Kundgebung an der Vahrenwalder Straße stieß bei vielen PassantInnen auf reges Interesse. Ausgestattet mit Fahnen und Transparent setzte das Allgemeine Syndikat ein Zeichen internationaler Solidarität und sendet der Schwestergewerkschaft in Spanien solidarische Grüße: „¡Fuerza compañeros!“ Weiter lesen „Solidaritätskundgebung für Gewerkschaftsfreiheit bei Ford Spanien“