Demonstration: Unsere Wohnungen sind nicht verhandelbar

Am Samstag, den 10.11.2018, geht die FAU Hannover mit den Mieter*innen der Fliederstraße und anderen Kiezinitiativen auf die Straße, um gemeinsam gegen Mietenwahnsinn und Verdrängung in unseren Stadtteilen zu demonstrieren. Denn als Basisgewerkschaft kämpfen wir auch für bezahlbaren Wohnraum. Was nützt schließlich ein höherer Lohn, wenn er für die Miete drauf geht?

Beginn: 14 Uhr, Lutherkirche, Hannover-Nordstadt Weiter lesen „Demonstration: Unsere Wohnungen sind nicht verhandelbar“

Aus zwei mach eins: Die FAU Hannover – EINE Basisgewerkschaft

Eine schlagkräftige Gewerkschaft lebt von den Fähigkeiten der Mitglieder, dem Lernen im Team und gemeinsamen Visionen. Auch das Hinterfragen der eigenen Organisationsstrukturen und deren Weiterentwicklung gehört dazu. Denn alle Strukturen der FAU Hannover sind ein Mittel zum Zweck. Sie dienen dazu, in Arbeitskonflikten und -kämpfen schnell und effektiv agieren zu können.

Bisher bestand die Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union Hannover (FAU Hannover) aus zwei Basisgewerkschaften, dem Allgemeinen Syndikat (AS) und der Gewerkschaft für Gesundheits- und Soziale Berufe (GGB). In der alltäglichen gewerkschaftlichen Praxis hat sich jedoch gezeigt, dass diese doppelte Struktur lange Entscheidungswege nach sich zieht. Um schneller handlungsfähig zu sein und um die gewerkschaftlichen Strukturen zu vereinfachen, haben die Vollversammlungen beschlossen, die beiden Gewerkschaften zum Allgemeinen Syndikat der FAU Hannover zusammenzuführen. Weiter lesen „Aus zwei mach eins: Die FAU Hannover – EINE Basisgewerkschaft“

Ein Beispiel für andere: mehr Lohn und bessere Arbeitszeiten – na endlich!

Der Konflikt der FAU Hannover mit Blumen Wolf. Ein Zwischenstand

Von zahlreichen Missständen beim Blumenhändler Karl Heinz Wolf im Hannoveraner Hauptbahnhof war in den vergangenen Monaten in den Zeitungen zu lesen. Aber auch davon, wie die Kolleginnen sich wehrten und letztendlich gegen alle Widerstände Verbesserungen vom Chef erstritten. Ihr Durchhaltewille hat bereits jetzt andere dazu animiert, sich ebenfalls zusammen mit der FAU Hannover für die Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen einzusetzen. Das Beispiel Blumen Wolf ist zu einem Mutmacher für viele andere Beschäftigte geworden, deren Chefs genauso nach „Gutsherrenart“ im Betrieb auftreten.

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[Pressemitteilung] Blumen Wolf unter Druck – Basisgewerkschaft FAU Hannover erringt erste Zugeständnisse

Kundgebung der FAU Hannover auf dem Bahnhofsvorplatz am 2.6.2018

Im Konflikt der FAU Hannover mit Blumen Wolf im Hannoveraner Hauptbahnhof hat sich der Unternehmer Karl Heinz Wolf durch den Druck der Basisgewerkschaft erstmals auf die Forderungen der organisierten Belegschaft zubewegt. So hat mindestens ein Teil der KollegInnen in den letzten Monaten Lohnerhöhungen erhalten. Die FAU Hannover bekräftigt indessen ihre Forderung, dass sämtliche Verbesserungen der Arbeitsbedingungen für die Belegschaft vertraglich festgehalten werden müssen.

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Solidarität auf Reisen

Das Allgemeine Syndikat der FAU Hannover organisiert auch Mitglieder aus der „Bau-Branche“, wie z.B. Maurer*innen, Tischler*innen, Maler*innen oder Zimmer*innen, um nur die häufigsten zu nennen. Einiger dieser Mitglieder arbeiten als Selbständige. Die Gründe für ihre Selbstständigkeit sind so verschieden wie die Mitglieder selbst: Manche sind selbstständig, weil sie nach der Ausbildung nicht vom Betrieb als Angestellte übernommen wurden, aber die Zusage bekamen, ab und an dort auf Stundenbasis arbeiten zu können. Andere können es sich einfach nicht mehr vorstellen, für eine*n Vorgesetzte*n dauerhaft zu arbeiten. Wieder andere haben sich während ihrer Zeit auf der Walz¹ so sehr daran gewöhnt, ihre Angelegenheiten selbst in die Hand zu nehmen, dass sie auch weiterhin gemeinsam mit anderen Gleichgesinnten ihre Arbeitsbedingungen freier gestalten wollen.

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Die Beschäftigten bei „Blumen Wolf“ kämpfen für bessere Arbeitsbedingungen

Wir wollen uns keinen Wolf arbeiten … sondern unseren Job machen!“

Am Samstag, den 5. Mai wurde mit einer erneuten Kundgebung vor Ort auf die unzumutbaren Arbeitsbedingungen in den drei Filialen von „Blumen Wolf“ im Hauptbahnhof Hannover hingewiesen.

Regelmäßige Überschreitungen der gesetzlichen Höchstarbeitszeit von 10 Stunden, oftmals keine Möglichkeit, Pausen zu machen sowie die Nichteinhaltung der Mindestruhezeiten zwischen Spät- und Frühschicht sind an der Tagesordnung. Darüber hinaus herrscht ein eklatanter Personalmangel, der aufgrund der Arbeitsbedingungen und der niedrigen Entlohnung knapp über dem Mindestlohn – für ausgebildete Floristen/Floristinnen – hausgemacht ist. In den vergangenen Monaten haben zahlreiche Kolleginnen den Betrieb verlassen, da sie die Arbeitsbedingungen nicht mehr ausgehalten haben und keine Besserung absehbar war.

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Wie steht es eigentlich um… die Arbeitsbedingungen in den Blumenläden im Hauptbahnhof Hannover?

Mit einer Kundgebung am Samstag, den 14. April hat das Allgemeine Syndikat auf die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten in den drei Blumenläden des Hauptbahnhofs Hannover aufmerksam gemacht. Denn dort liegt einiges im Argen.

So werden z.B. regelmäßig und systematisch die gesetzlichen Pausen- und Ruhezeiten zwischen den Schichten nicht gewährt und die tägliche Höchstarbeitszeit deutlich überschritten. Es herrscht offensichtlich ein chronischer Mangel an Personal, denn viele KollegInnen halten die teilweise unzumutbaren Bedingungen nicht lange aus. Personalmangel, eine ungenügende Arbeitsorganisation durch die Geschäftsleitung sowie regelmäßig und kurzfristig angeordnete Überstunden begünstigen ein Betriebsklima, das so nicht weiter hinnehmbar ist.

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Reclaim Feminism! Der Frauen*kampftag in Hannover

Das Allgemeine Syndikat der FAU Hannover hat sich an der Frauen*kampftagsdemo „Reclaim Feminism“ eines breiten Bündnisses am 8. März 2018 in Hannover beteiligt. Etwa 500 Menschen waren bei Nieselwetter auf der Strasse und sind zu Rufen wie „Schlechtes Wetter, harte Zeiten, für den Feminismus fighten“ oder „Kein Gott, kein Staat, kein Patriachat!“ vom Hauptbahnhof zum Küchengarten gezogen. Es gab Redebeiträge vom Feminismus-Konfetti-Bündnis, den Falken, den kurdischen Frauen*, der Linksjugend Solid, der grünen Jugend, SoliNet und auch der FAU. Hier unser Redebeitrag zum Nachlesen: Weiter lesen „Reclaim Feminism! Der Frauen*kampftag in Hannover“

„Stell dich mal nicht so an…“ – Mobbing am Arbeitsplatz

Das Thema „Mobbing“ am Arbeitsplatz ist mittlerweile als Problem erkannt. Fast alle großen Betriebe haben Mobbingbeauftragte. Trotzdem wird Mobbing von vielen Betroffenen häufig genug verdrängt und nicht selten sogar sich selbst die Schuld daran gegeben. Dies ist nicht zuletzt eine Folge von Vereinzelung in unserer Gesellschaft, in deren Zuge auch Probleme am Arbeitsplatz hauptsächlich nur noch als Einzelschicksal betrachtet werden.

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Deliveroo: Seid fair zu den Fahrern!

Protestaktion der #deliverunion in Berlin am 28. Juni 2017

#deliverunion gegen Ausbeutung von Fahrradkurieren

Die #deliverunion-Kampagne zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen bei den aufstrebenden, jungen Start-Ups Foodora und Deliveroo gibt es mittlerweile seit etwa eineinhalb Jahren. Die Gründung war die Antwort auf immer schlechtere Arbeitsbedingungen bei den Unternehmen, die währenddessen ihre Gewinnmargen immer mehr steigerten – auf Kosten der Fahrer*innen. Die Fahrradkuriere müssen ohne ein garantiertes Einkommen, ohne Krankengeld, ohne Unterstützung bei der Instandhaltung des Equipments und ohne eine Sicherheit auf Beschäftigung auskommen. Hinzu kommt, dass die Beschäftigten mithilfe der Apps ständig im Dienst überwacht werden können. Die Unternehmen setzen dabei maximale Flexiblität und ständige Arbeitsbereitschaft voraus, egal bei welchem Wetter.

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