Sag mir, wo du stehst!

1mai16Ein Kommentar zur 1. Mai-Kundgebung in Hannover

Etwa 10.000 Menschen beteiligten sich heute nach Angaben des DGB an der 1. Mai-Kundgebung auf dem Trammplatz vorm Neuen Rathaus in Hannover. Zuvor waren mehrere Tausend GewerkschafterInnen im traditionellen Demonstrationszug vom Freizeitheim Linden durch die Innenstadt gelaufen. Darunter: Mitglieder der FAU Hannover. Die Basisgewerkschaft war auch in diesem Jahr mit einem Info-Stand am Kundgebungsort vertreten. Und traf dort auf reges Interesse.

Bild: Demonstrationszug am 1. Mai 2016 von Linden in Hannovers Innenstadt. – Foto: Jens Kammradt

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Tarifergebnis TVöD 2016: War da nicht mehr drin?

tvöd_abKommentar zum Tarifergebnis im öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen

Mit einer Einigung endeten am Freitag überraschend die Tarifverhandlungen der Zentralgewerkschaften und der Arbeitgeber im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen. Klar: Wieder ist fast alles prima, gibt’s lauter Erfolge. Allen voran Lohnsteigerungen und die Sicherung der Leistungen der betrieblichen Altersvorsorge. Und nach zehn Jahren endlich auch eine Entgeltordnung im kommunalen Bereich des TVöD. Auch einige Forderungen der Auszubildenden fanden ihre Entsprechung.

Bild: Wieder viel zu früh an den Nagel gehängt. – Foto: Jens Kammradt

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Was wir dringender brauchen als ein paar Prozente, sind mehr KollegInnen

TVöd 2016 skaliertTarifrunde Öffentlicher Dienst 2016

Berufe im Sozial- und Gesundheitswesen sind seit jeher unterbezahlt. Auch nach längeren Streiks im vergangenen Jahr gelang es nicht, wesentliche Verbesserungen zu erzielen. Auf der anderen Seite muss immer mehr vom Lohn für horrende Mieten ausgegeben werden, immer weniger bleibt den ArbeitnehmerInnen zur freien Verfügung übrig. Ein weiteres, fundamentales Problem liegt aber an anderer Stelle: Gerade in der Pflege, in der Erziehung und in der Sozialen Arbeit werden mehr und gut ausgebildete KollegInnen benötigt.

Beim Warnstreik am 26. April 2016 versammelten sich rund 6.000 Streikende vor Hannovers Neuem Rathaus. Foto: Mark Jansen

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Zwei Jahre Gefangenengewerkschaft

GGBO_LogoVeranstaltung mit der GG/BO

Zehntausende Häftlinge arbeiten in deutschen Gefängnissen. Sie kleben Tüten, kuvertieren Werbematerial oder bauen Möbel für Firmen und Staat zusammen. Für die Bundesländer lohnt sich das, 150 Millionen Euro haben sie 2013 durch die Häftlingsarbeit eingenommen. Die Häftlinge erhalten für ihre Arbeit zwischen 1,12 und 2,13 Euro pro Stunde. Jetzt wollen Häftlinge für die Arbeit besser entlohnt werden und haben eine Gewerkschaft gegründet. Sie fordern den gesetzlichen Mindestlohn sowie eine Rentenversicherung für ihre Arbeit.

Fr. 22.04.2016 | 19:30 Uhr | ver.di-Höfe | Goseriede 10 | Hannover Weiter lesen „Zwei Jahre Gefangenengewerkschaft“

Tausend Todsichere Internationale Profite

Warnstreik_OED_Hannover_2015_2503_2_skaliertAufruf zur Demonstration gegen Freihandelsabkommen in Hannover am 23.4.2016

Irgendwo in den Hinterzimmern von Brüssel und Washington, wo sich Spitzenpolitiker, Lobbyisten und Vorstandsvorsitzende die Klinke in die Hand drücken, wird ein Abkommen verhandelt, dessen Inhalt geheimer als geheim scheint. Denn der Öffentlichkeit werden partout keine Passagen aus dem 1000seitigen Entwurf preisgegeben. PolitikerInnen, die das Dokument einsehen wollen, müssen Verschwiegenheitserklärungen unterschreiben.

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Schluss mit den Hartz IV-Sanktionen!

bildGegen die Vereinzelung: Allgemeines Syndikat informiert Erwerbslose vor Jobcentern

Am 10. März folgte das Allgemeine Syndikat der FAU Hannover dem Aufruf der Kampagne „AufRecht bestehen“, einem Zusammenschluss von Erwerbsloseninitiativen, und beteiligte sich am bundesweiten Aktionstag gegen Hartz IV-Sanktionen. Anlass für den Aktionstag sind die geplanten Änderungen am Hartz IV-Gesetz durch die Bundesregierung. Die FAU-GewerkschafterInnen unterstützen mit ihrer Aktion die Forderungen der Kampagne:

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Solidaritätserklärung mit Fritz Wilke

bildErneute Auseinandersetzung beim Paketdienstleister UPS um leidensgerechten Arbeitsplatz

Seit fast zwei Jahren wehren sich widerständige Beschäftigte bei UPS in Hannover-Langenhagen gegen miserable Arbeitsbindungen und die Beschneidung ihrer Rechte durch den Arbeitgeber. Die Betriebsratswahl, bei der die Liste der kämpferischen KollegInnen aus fadenscheinigen Gründen nicht antreten durfte, wurde inzwischen erfolgreich in erster Instanz vor Gericht angefochten.

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Gekommen, um zu stören

bildAllgemeines Syndikat nimmt an Kundgebung gegen Union Buster-Kanzlei teil

Am gestrigen Dienstag, den 26. Januar 2016, hielt die bundesweit tätige Anwaltskanzlei „Dr. Schreiner + Partner GbR“ ein Seminar mit dem Titel „Effektive Strategien im Umgang mit schwierigen Betriebsräten“ im Radisson BLU Hotel in Hannover-Laatzen ab. Allerdings müssen die Ausrichter dieser Seminare inzwischen häufig mit Protest rechnen.

So versammelten sich auch in Laatzen etwa 60 DemonstrantInnen vor dem Hotel, die einem Aufruf der IG Metall folgten. Auch das Allgemeine Syndikat der FAU Hannover beteiligte sich an dem Protest, verteilte Flugblätter und steuerte einen Redebeitrag bei. Die vielen Neugierigen an den Fenstern des Hotels bewiesen, dass die Kundgebung ihren Zweck erfüllte: Denn Ziel war es, nicht nur die Machenschaften der zwielichtigen Union Busting-Kanzlei zu thematisieren, sondern auch das Hotel unter Druck zu setzten, solche Seminare künftig nicht mehr auszurichten. Weiter lesen „Gekommen, um zu stören“

Allgemeines Syndikat unterstützt Arbeitskampf bei DHL in Barcelona

bildSchluss mit den unsicheren Arbeitsbedingungen bei DHL!

Seit einigen Wochen beteiligt sich das Allgemeine Syndikat der FAU Hannover an einer bundesweiten Solidaritätskampagne für einen Arbeitskampf unserer Schwestergewerkschaft Confederación Nacional del Trabajo (CNT) in Barcelona. Im Zuge dessen werden DHL-ZustellerInnen vor Ort angesprochen und über den Arbeitskampf in Barcelona informiert. Darüber hinaus bietet ihnen das Allgemeine Syndikat Unterstützung an, wenn sie ihre eigenen Arbeitsbedingungen verbessern möchten. Der bisherige Höhepunkt der Solidaritätskampagne in Hannover war eine Kundgebung am 6. Januar vorm DHL-Zustellstützpunkt am Weidendamm in der Nordstadt.

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[Update] Das Verfahren zieht sich

bildNoch ein langer Atem nötig für den „frischen Wind“

Update, 27.11.2015: Die Betriebsratswahl bei UPS Hannover wurde vom Arbeitsgericht Hannover für unwirksam erklärt. Es ist leider damit zu rechnen, dass UPS diese Entscheidung vor dem Landesarbeitsgericht anfechten wird und nicht dazu übergeht, schnell eine neue Betriebsratswahl anzusetzen, die fair abläuft. Das Verfahren könnte sich weiter ziehen. Dennoch ist dies ein schöner Erfolg, zu dem wir nur gratulieren können! Weiter lesen „[Update] Das Verfahren zieht sich“